Pfoten- und Krallenpflege beim Hund

Die Pfoten des Hundes sind sehr empfindlich und leicht verletzbar, es entwickeln sich schnell rissige oder spröde Ballen. Deshalb ist die Pflege und Kontrolle der Hundepfoten ein wichtiger Bestandteil der Gesundheit Ihres Lieblings. Damit sollte man bereits im Welpenalter beginnen.

Die Pfoten- und Krallenpflege bei Hunden ist zu jeder Jahreszeit sehr wichtig. Je nach Witterung strapazieren nämlich diverse Umwelteinflüsse die empfindliche Haut der Ballen und die der Zwischenzehenbereiche. Würde man sich um die Hundepfoten nicht kümmern, könnten in der Folge schmerzhafte Verletzungen entstehen. Sie benötigen eine lange Zeit zum Heilen. Zu lange oder abgebrochene Krallen behindern den Hund beim Laufen und können ebenfalls Schmerzen auslösen.

Pfoten- und Krallenpflege beim Hund

Pfotenpflege beim Hund im Sommer

Läuft der Hund hauptsächlich auf Asphalt, nutzen seine Krallen meist von allein so weit ab, dass die nicht geschnitten werden müssen. Die Ballen allerdings können spröde und rissig werden. Sie benötigen ein Pflegemittel, das sie wieder geschmeidig macht. Der Handel bietet zur Pfotenpflege entsprechende Produkte an, alternativ kann ein Melkfett verwendet werden.

Ist der Hund im Garten oder auf der Wiese gelaufen, kann seine Haut von Parasiten befallen werden. Im Pfotenbereich hält sich beispielsweise häufig die Grasmilbe auf. Sie verursacht einen starken Juckreiz, den der Hund durch Lecken zu bekämpfen versucht. Hierdurch kann ein Zwischenzehenekzem enstehen. Bei einem starken Grasmilbenbefall sollte ein antiparasitäres Mittel eingesetzt werden. Zusätzlich können „Fuß“-Bäder in Schwarzem Tee den unangenehmen Juckreiz lindern. Damit die Haut heilen kann, sollten die Pfoten mit Verbänden oder Socken bedeckt werden.

Nach dem Strandbesuch sollten die Hundepfoten mit klarem Wasser abgespült werden, damit alle Salz- und Sandreste beseitigt werden. Letztere würden die Haut aufscheuern, weil sie wie Sandpapier wirken.

Pfotenpflege beim Hund im Winter

Damit Schnee und Eiskristalle die Ballen nicht zerschneiden können, sollte die Haut vor dem Gang ins Freie mit einem Fett eingerieben werden. Zum Einsatz können ein spezielles Pfotenfett oder ein Melkfett kommen. Das Fell im Zwischenzehenbereich ist regelmäßig auszuschneiden, damit sich an ihm kein Schnee festsetzen kann.

Nach dem Spaziergang sind die Pfoten abzuspülen, damit eventuelle Streusalzreste beseitigt werden. Das anschließende Einfetten mit einem Pflegeöl oder Fett glättet strapazierte Haut.

Überlange Krallen müssen regelmäßig geschnitten werden. Dies sollte mit einer speziellen Krallenzange geschehen. Wichtig ist, dass die in den Krallen verlaufenden Blutgefäße dabei nicht verletzt werden. Bei hellen Krallen erkennt man diese, wenn man sie gegen eine Lichtquelle hält. Wer sich unsicher ist, befragt den Tierarzt.

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